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Welchen SAR-Wert hat ihr Mobiltelefon?
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In Österreich gelten die international anerkannten Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU), die einen 50fachen Reduktionsfaktor enthalten und den vorsorgenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung gewährleisten. Das Grenzwerteschutzkonzept, das von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierenden Strahlen (ICNIRPInternational Commission on Non-Ionizing Radiation Protection - Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) entwickelt wurde, kennt Grenz- und Referenzwerte. Die Referenzwerte sind abhängig von der Frequenz und werden in LeistungDie maximale Leistung eines GSM-Handys für das 900 MHz-Frequenzband beträgt 2W, die Durchschnittsleistung 0,25 W. Handys im 1.800 MHz-Band kommen mit den halben Sendeleistungen aus. Basisstationen werden bei GSM 900 mit 10 bis 15 W pro Funkkanal betrieben; die Summe der effektiven Strahlungsleistung liegt typischerweise bei etwa 230 W. Bei GSM 1.800 beträgt die maximale Ausgangsleistung einer Antennenstation 20 W.sflussdichte (S) oder in elektrischer FeldstärkeKomponente des elektrischen bzw. des magnetischen Vektors eines elektromagnetischen Feldes in eine bestimmte Raumrichtung. (E) angegeben.
Abgeleitet sind diese Referenzwerte von den SAR-Grenzwerten. SAR ist die Abkürzung für die „spezifische Absorptionsrate“. Sie ist das Maß für die Aufnahme elektromagnetischer Energie, die in Körperwärme umgewandelt wird. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm Körpermasse (Watt/kg) ausgedrückt. Der SAR-Grenzwert für Felder von Mobilfunkanlagen beträgt 0,08 Watt/kg. Der Teilkörpergrenzwert für die elektromagnetischen Felder, die beim Gebrauch des Mobiltelefons in der Höhe des Kopfes entstehen, beträgt 2 Watt/kg.
Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers in der Nähe von Mobilfunkanlagen unter 0,02 °C liegt. Und auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch eines Mobiltelefons in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 °C. Der Teilkörpergrenzwert berücksichtigt zudem den theoretischen Maximalfall: Das bedeutet, Mobiltelefonnutzer können an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ohne dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung gegeben ist.
Mit dem deutschen Wort „Strahlung“ ist allgemein die Ausbreitung von Teilchen oder Wellen gemeint...