… und was sagt Albert Einstein zu 5G und Mobilfunk?

Selbst ernannte Mobilfunkexperten warnen alarmistisch, „hohe 5G-Frequenzen“ seien schädlich. Damit widersprechen sie niemand Geringerem als Albert Einstein.

Einstein hat diesen Unsinn schon lange vor der Einführung von 5G widerlegt – wofür er vor 99 Jahren auch den Nobelpreis erhielt. Die Formel E = mc² hat sich ins kollektive Wissen der Menschheit wie kaum eine andere Konstante eingeprägt. Albert Einstein, der damit die Relativitätstheorie beschrieb, hat sich damit unsterblich gemacht. Was weniger bekannt ist: Einstein erhielt seinen Nobelpreis nicht dafür, sondern für die Erklärung des „fotoelektrischen Effekts“. Er erkannte, dass elektromagnetische Felder – abhängig von der Frequenz, jedoch unabhängig von der Stärke des Feldes – einen bestimmten Energiebetrag aufweisen. Diese Felder werden mit sehr niedrigen Frequenzen als Funkanwendungen, wie beispielsweise Mobilfunk, aber etwa auch Radio, TV oder Funksysteme von Einsatzorganisationen, eingesetzt.

Mit viel höheren Frequenzen werden sie zur Wärmestrahlung, die dann weiter zu sichtbarem Licht wird. Darüber hinaus folgt Ultraviolett- und noch weiter oben in der Frequenztabelle radioaktive Röntgenstrahlung. Albert Einstein bestätigte, dass der Energiebetrag umso schwächer wird, je niedriger die Frequenz ist. Die – im Gegensatz zur Relativitätstheorie recht unbekannte – Formel dazu ist die des planckschen Wirkungsquantums:

E = hf

Schon Einstein wusste, warum 5G-Mobilfunk unbedenklich ist

So manche „Experten“ und Kritiker meinen, dass die „hohen Frequenzen“ von 5G menschliche DNA schädigen könnten. 5G ist aber keine neue Technologie, sondern lediglich die Sprache, mit der Daten über Mobilfunk übertragen werden.

Würde man Einstein heute fragen, ob 5G Effekte wie beispielsweise Krebs auslösen kann, dann wäre seine Antwort wohl eindeutig Nein. Denn mit dieser Formel kann man ausrechnen, dass Frequenzen unter 700.000 (!) Gigahertz einfach viel zu schwach sind, um Schäden an der DNA hervorzurufen.

Mobilfunk sendet auf mehr als 200.000-fach geringeren Frequenzen

Mobilfunk arbeitet im Bereich zwischen 0,7 und 3,8 Gigahertz. Deshalb haben weder Endgeräte noch Mobilfunkstationen die Kraft, derartige „athermische Effekte“ hervorzurufen. Wer also von „schädlichen Frequenzen“ bei 5G spricht, weiß entweder nicht, was das ist, oder widerspricht ganz bewusst keinem Geringeren als Albert Einstein. Übrigens: Erst ab mindesten der 200.000-fach höheren Frequenz von Mobilfunk beginnt bei circa 790.000 GHz das Ultraviolettspektrum UV-A. Die Wellenenergie ist hier groß genug, um für die beliebte Urlaubsbräune zu sorgen.