Ergebnisse der größten österreichischen Mobilfunkmessreihen

Für die Übermittlung von Sprache und Daten werden im Mobilfunk elektromagnetische Felder verwendet. Über ihre Stärke und ihr Ausbreitungsverhalten kursieren zahlreiche Mythen. Dabei lassen sich die unsichtbaren elektromagnetischen Felder mit großer Präzision messen und sichtbar machen

Unter dem Motto „Sicherheit. Transparenz. Verantwortung“ wurde der TÜV Austria in den Jahren 2007, 2009 und 2012 mit der Durchführung österreichweiter Messreihen beauftragt. Erfasst wurden elektromagnetische Felder moderner Funkanwendungen wie beispielsweise Mobilkommunikation, Radio und Fernsehen. Das gemeinsame Anliegen des BMVIT und des FMK war es, den Österreicherinnen und Österreichern damit einen besseren Überblick über die elektromagnetischen Felder in der Umgebung von Funkanlagen zu bieten. Mit den Messungen gemäß Norm und aktuellem Stand der Technik wurde der TÜV Österreich betraut – ein in Österreich akkreditiertes Messinstitut, dessen Expertise aufgrund der hohen fachlichen Qualifikation und Objektivität außer Streit steht.

SÄMTLICHE MESSWERTE UNTERSCHREITEN DIE GRENZWERTE

Die im Rahmen der Messreihe erhobenen Werte entsprechen in ihrer Höhe bisherigen nationalen und internationalen Messreihen: An sämtlichen Messpunkten in Österreich werden die geltenden Grenzwerte erheblich unterschritten. Selbst der höchste gemessene Wert (GSM 900) liegt bei nur 0,01225 Watt/m² und schöpft somit nur rund 0,3 % des geltenden Grenzwertes von 4,5 Watt/m² für diesen Frequenzbereich aus.

In allen neun Bundesländern, an insgesamt 385 Messpunkten in 158 Gemeinden, wurden von den Technikern des TÜV die auftretenden Immissionen in unmittelbarer Nähe von Mobilfunkstationen an öffentlich zugänglichen Plätzen der GSM- sowie der UMTS geprüft. Die Auswahl der Gemeinden fand in Abstimmung für die Auftaktmessreihe mit dem BMVIT statt, wobei vor allem jene Gemeinden ausgewählt wurden, in denen es in der Vergangenheit Diskussionen um Mobilfunk gegeben hat, da hier von einem erhöhten Informationsbedarf ausgegangen werden konnte. Um einen flächendeckenden, repräsentativen Überblick über Österreich zu erhalten, wurden Gemeinden von unterschiedlicher Größe in allen Bundesländern aufgenommen. Diese umfangreiche Messreiheist Teil der transparenten Mobilfunk-Informationspolitik. Die qualifizierte und objektive Information der Bürgerinnen und Bürger wird laufend fortgesetzt und intensiviert.

Die Ergebnisse der Messreihen finden Sie auch in der Online-Karte zu den Mobilfunk- und Rundfunkstationen unter www.senderkataster.at und in den Mobilfunkmessreihen Ergebnisse und unter http://messwerte.fmk.at/