15 Jahre mobiles Internet – UMTS ging 2002 in Betrieb

Vor 15 Jahren, am 31.10.2002, gingen in Österreich die ersten UMTS-Stationen on-air und läuteten damit das Zeitalter des mobilen Internets ein. Mit der Einführung der neuen Mobilfunktechnik legte die Mobilfunkindustrie den Grundstein für ein flächendeckendes High-Speed-Datennetz in Österreich.

Die ersten UMTS-Verbindungen waren freilich - nach heutigem LTE-Standard - noch relativ langsam. Dennoch konnten mit 384 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) auch große Attachments von Mails und aufwändiger gestaltete Websites in kurzen Zeiten geladen werden.

Mobilfunknetze heute 40X schneller als 2006

Durch technische Innovationen hat sich die Übertragungsgeschwindigkeit von UMTS signifikant gesteigert. 2006 wurden etwa Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erreicht, heute sind im LTE-Netz bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.

Der Mobilfunk spielt als Infrastruktursäule eine wichtige Rolle bei der Belebung des Wirtschaftsstandortes Österreich. Mit der Erweiterung und dem Ausbau der Netze in den nächsten Jahren auf 5G wird er nochmals an Bedeutung gewinnen. Denn neben der, für private Anwendungen sehr komfortablen, deutlichen Steigerung der Datenübertragungsrate, ist vor allem die so genannte „Latenz“ oder „Reaktionszeit“ der Datenübertragung wesentlich für moderne Machine-to-Machine-Kommunikation, die beispielsweise bei der Vernetzung von Fahrzeugen erst dann wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann, wenn sie mobil ist.

 

Rückfragehinweis:

Gregor Wagner

Pressesprecher
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