Presse: Presseinformationen
FMK-Maier: Konstruierte Aufregung der Ärztekammer zu Mobilfunk
Jungen Menschen muss Handykompetenz vermittelt werden
„Als konstruierte Aufregung“, bezeichnet FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier die heutige Pressekonferenz der Ärztekammer. „Die Forderungen der Ärztekammer bringen uns in der Mobilfunkdiskussion nicht weiter, weil sie nicht auf wissenschaftlichen Fakten fußen“, weist Maier die Kritik der Ärztekammer an der Mobilfunkbranche zurück.
Die Ärztekammer trommelt unter dem Schlagwort „Verantwortung“ eine Kampagne, die fachlich nicht unwidersprochen bleiben kann. Jeder wird dem Prinzip „better safe than sorry“ zustimmen. Grundlage unseres Verständnisses ist dabei das Bewusstsein, dass Mobilfunk eine sichere Technologie ist, wie der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand belegt und auch durch die Grenzwerte abgesichert wird. Diese von der Weltgesundheitsorganisation und der EU empfohlenen Grenzwerte enthalten einen 50-fachen Sicherheitsfaktor und gewährleisten somit den vorsorgenden Gesundheitsschutz der gesamten Bevölkerung, auch von empfindlichen Personengruppen wie Kindern, Kranken und älteren Menschen. Folglich sind die Forderungen nach Vorsorge von der Mobilfunkbranche bereits erfüllt. „Die Wünsche der Ärztekammer sind diesbezüglich bei weitem überzogen und sind eher geeignet, Ängste zu schüren“, sagt Maier.
Der SAR-Grenzwert von Handys wird von allen am Markt erhältlichen Mobiltelefonen eingehalten. Die Vermutung, dass Kinder stärker gesundheitsgefährdend sind wird von den wissenschaftlichen Expertengremien, wie beispielsweise der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) nicht bestätigt. „Auch hinsichtlich der vielen sozialen Forderungen zeigt sich die Ärztekammer nicht auf dem letzten Kenntnisstand“, merkt Maier an. Seitens der Mobilfunkbranche gibt es seit längerem, intensive Informationsarbeit zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy (TopTenTips) sowie dem Kostenfaktor Handy (Handy als Schuldenfalle). Eine gemeinsame Position findet Maier doch noch: „Die Idee die Handykompetenz der Kinder auch in Schulen zu vermitteln, wird von uns sicherlich unterstützt.“
„Wir bedauern sehr, dass die Ärztekammer sich weiter auf einem sehr schmalen Grad zwischen Aufklärung bzw. Warnung auf der einen Seite und einer Förderung von Ängsten auf der anderen Seite bewegt“, so Maier abschließend.











