Themen: Umwelt und Gesundheit / Allgemeines
Beeinträchtigt Mobilfunk die Gesundheit?
Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über
elektromagnetische Felder wie sie auch im Mobilfunk Verwendung finden, werden laufend durch
unabhängige internationale und nationale Institutionen bewertet. U.a.
durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale
Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP sowie durch zahlreiche nationale Gremien auf der ganzen Welt. Alle
kommen zu dem Schluss, dass bei Einhaltung der international
anerkannten Grenzwertempfehlungen weder eine gesundheitliche
Beeinträchtigung (z.B. Migräne, Schlafstörungen, Nervosität, erhöhter
Blutdruck) noch eine Beeinflussung des Allgemeinbefindens durch
Mobilfunk gegeben sind. Es gibt auch keinen Nachweis, dass ein
Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und
Krebserkrankungen besteht.
Von interdisziplinären Expertengruppen
der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationalen Kommission
zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP, der Expert Group on Mobile Phones (MTHR), der deutschen
Strahlenschutzkommisson (SSK), dem holländischen Gesundheitsrat und der
Europäischen Union wurden Forschungen zum Thema „hochfrequente Felder
und Gesundheit“ sowie epidemiologische Studien durchgeführt und
bewertet. Darüber hinaus wurde seitens der EU das „Cooperation in
Science and Technology“-Projekt COST (aktuell: COST 281) ins Leben
gerufen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragte die
„Interphone Studie“. Beide Programme werden voraussichtlich 2004
abgeschlossen sein, in der Folge werden die Ergebnisse veröffentlicht.









