Themen: Umwelt und Gesundheit / Allgemeines

Beeinträchtigt Mobilfunk die Gesundheit?

05.04.2007

Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über
elektromagnetische Felder wie sie auch im Mobilfunk Verwendung finden, werden laufend durch unabhängige internationale und nationale Institutionen bewertet. U.a. durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP sowie durch zahlreiche nationale Gremien auf der ganzen Welt. Alle kommen zu dem Schluss, dass bei Einhaltung der international anerkannten Grenzwertempfehlungen weder eine gesundheitliche Beeinträchtigung (z.B. Migräne, Schlafstörungen, Nervosität, erhöhter Blutdruck) noch eine Beeinflussung des Allgemeinbefindens durch Mobilfunk gegeben sind. Es gibt auch keinen Nachweis, dass ein Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und Krebserkrankungen besteht.

Von interdisziplinären Expertengruppen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP, der Expert Group on Mobile Phones (MTHR), der deutschen Strahlenschutzkommisson (SSK), dem holländischen Gesundheitsrat und der Europäischen Union wurden Forschungen zum Thema „hochfrequente Felder und Gesundheit“ sowie epidemiologische Studien durchgeführt und bewertet. Darüber hinaus wurde seitens der EU das „Cooperation in Science and Technology“-Projekt COST (aktuell: COST 281) ins Leben gerufen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beauftragte die „Interphone Studie“. Beide Programme werden voraussichtlich 2004 abgeschlossen sein, in der Folge werden die Ergebnisse veröffentlicht.

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