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Beeinträchtigen Mobiltelefone die Gesundheit?
Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die
Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) gehen auch nach der aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisslage davon aus, dass die elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen bei Einhaltung der empfohlenen Grenzwerte keine gesundheitlichen Auswirkungen haben.
Die Grenzwerte berücksichtigen auch den theoretischen Fall, dass Mobiltelefon-Nutzer an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren – doch selbst in diesem extremen Fall ist keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten.
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Beeinträchtigt Mobilfunk die Gesundheit?
Der Schutz der Gesundheit wird durch das international anerkannte Grenzwerteschutzkonzept gewährleistet. Diese Grenzwerte wurden von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) entwickelt und werden unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU) empfohlen. Auch nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand ist bei Einhaltung der Grenzwerte keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Mobilfunk zu erwarten.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über elektromagnetische Felder (wie beispielsweise Mobilfunkfelder bzw. "Handystrahlung") werden regelmäßig durch unabhängige internationale und nationale Institutionen bewertet, wie beispielsweise von der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK), vom niederländischen Gesundheitsrat, von den skandinavischen Strahlenschutzbehörden oder vom österreichischen Wissenschaftlichen Beirat Funk (WBF). Sie alle kommen zu dem Schluss, dass bei Einhaltung der international anerkannten Grenzwerte weder eine gesundheitliche Beeinträchtigung (z.B. Migräne, Schlafstörungen, Nervosität, erhöhter Blutdruck) noch eine Beeinflussung des Allgemeinbefindens durch Mobilfunk gegeben sind. Es gibt auch keinen Nachweis, dass ein Zusammenhang zwischen hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und Krebserkrankungen besteht.
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Du bist allein unterwegs und fühlst dich verfolgt?
Zu belebten Orten gehen! Wenn du zusätzlich mit dem Handy telefonierst (oder so tust als ob) hat niemand den Eindruck, dass du alleine bist: Jemand anderer hört mit!
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Dürfen Kinder Mobiltelefone benutzen?
In Österreich gelten für elektromagnetische Felder wie sie auch im Mobilfunk verwendet werden, die international anerkannten Grenzwerte der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU), die einen 50fachen Sicherheitsfaktor enthalten und den vorsorgenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung gewährleisten. Nach Aussage der
Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht ionisierender Strahlung (ICNIRP) garantiert dieser Sicherheitsfaktor von 50 den Gesundheitsschutz auch für empfindliche Personengruppen wie Kranke, Kinder, Schwangere und ältere Menschen. Das bedeutet, dass auch Kinder ausreichend geschützt sind. Handys gehören aber erst dann in die Hände von Kindern, wenn ein verantwortungsvoller Umgang damit sichergestellt ist. Das sollten Eltern mit ihren Kindern besprechen und regeln.
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Ein seltsamer Anruf am Handy?
Einfach auflegen! Dann kann dich dieser Anrufer nicht mehr belästigen. Wende dich jedenfalls an eine Vertrauensperson (Elternteil), wenn dich der Anrufer weiter belästigt und notiere die Nummer, wenn diese am Display aufscheint.
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Eine SMS von einer fremden Nummer, die auffordert, zurückzurufen?
Nicht anrufen oder zurückSimsen! Das ist wahrscheinlich eine Spam-SMS. Der Anruf kann sehr teuer werden.
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Gibt es gesundheitliche Auswirkungen durch LTE-Mobilfunkfelder?
Die Frage, ob die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks negative gesundheitliche Auswirkungen haben, ist in den vergangenen Jahren umfassend untersucht worden. Diese Forschungsergebnisse können auch für die Bewertung der LTE-Technologie herangezogen werden. Nach Auffassung der relevanten nationalen wie internationalen Fachgremien gibt es bei Einhaltung der Grenzwerte kein gesundheitliches Risiko durch die Mobilfunktechnologie.
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Ist die sichere Nutzung von LTE gewährleistet?
Die Einhaltung der von der internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) erarbeiteten Grenzwerte, die in Österreich gemäß Telekommunikationsgesetz §73 (2) mit der ÖVE/ÖNORM E 8850 für ganz Österreich verbindlich gelten, gewährleistet die sichere Nutzung auch der LTE-Technologie.
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Ist mobil telefonieren im Auto gesundheitlich bedenklich?
Autokarosserien können teilweise die elektromagnetischen Felder, wie sie im Mobilfunk verwendet werden, abschirmen. Das Mobiltelefon muss deshalb seine Sendeleistung nachregeln. Da die Sendeleistung von Mobiltelefonen aber maximal 2 Watt beträgt und auch in diesem Fall der Grenzwert von 2 Watt/kg eingehalten wird, ist das mobile Telefonieren im Auto genauso sicher wie außerhalb. Eine Außenantenne beim Auto (bei neuen Fahrzeugen oft als Option erhältlich) verbessert die Empfangsqualität und senkt die elektromagntetischen Felder im Fahrzeuginneren. Die Grenzwerte werden auch dann eingehalten, wenn viele Menschen auf engem Raum (wie z.B. in Autos, Bussen, Eisenbahnabteilen und Aufzügen) telefonieren.
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Jemand möchte dich ansprechen, ohne dass du es willst?
So tun, als ob du telefonierst! Dadurch wirkst du beschäftigt und hast keine Zeit zum Reden.
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Jemand, den du nicht kennst, möchte dich abholen?
Nicht mitgehen! Ruf deine Eltern an und frag nach.
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Senden Mobilfunkanlagen (Basisstationen) rund um die Uhr?
Mobilfunkanlagen senden regelmäßig ein Signal an eingeschaltete Mobiltelefone in ihrem Versorgungsgebiet. Nur so ist sichergestellt, dass im Falle eines Anrufs auch gleich die richtige Verbindung hergestellt wird. Die Sendeleistung einer Mobilfunkanlage ist vom Gesprächs- und Datenaufkommen abhängig. Werden in einer Funkzelle sehr viele Daten heruntergeladen bzw. telefonieren viele Mobilfunknutzer gleichzeitig, müssen zusätzliche Kapazitäten eingesetzt werden. Bei geringer Auslastung ist die Sendeleistung der Mobilfunkanlage entsprechend niedriger.
Die in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerte berücksichtigen jedenfalls auch die maximale Dauerexposition durch elektromagnetische Felder von Mobilfunkanlagen und Mobiltelefonen. Und selbst in dem extremen Fall, dass Mobilfunknutzer an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ist nicht von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen.
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Sind in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern zusätzliche Vorsorgemaßnahmen erforderlich?
Die von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung ICNIRP festgelegten, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU) empfohlenen und in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerte für elektromagnetische Felder enthalten einen 50fachen Sicherheitsfaktor, der den Gesundheitsschutz auch für empfindliche Personengruppen wie Kranke, Kinder, Schwangere und ältere Menschen gewährleistet. Es sind daher keine zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern erforderlich.
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Warum dürfen in Flugzeugen und zum Teil auch in Krankenhäusern Mobiltelefone nicht eingeschaltet sein?
Normalerweise beeinflussen Mobiltelefone auch die hochsensiblen Geräte in Flugzeugen und Krankenhäusern nicht. Um aber alle technischen Probleme z.B. durch defekte oder nicht der Norm entsprechende Geräte von vornherein auszuschließen, sind eingeschaltete Mobiltelefone in Flugzeugen und zum Teil auch in Krankenhäusern nicht erlaubt.
In Österreich gibt es in Krankenhäusern kein generelles Verbot von Mobiltelefonen, ausgenommen sind technisch sensible Bereiche wie Intensivstationen mit lebenserhaltenden Systemen. In vielen Krankenhäusern ist eine hochwertige Indoor-Versorgung mit Mobilfunk sogar ausdrücklich gewünscht, nicht nur um die interne Kommunikation der MitarbeiterInnen zu vereinfachen, sondern auch um die elektromagnetische Beeinflussung von elektronischen Geräten zu minimieren. Denn je näher das Mobiltelefon bei einer Mobilfunkanlage ist, desto geringer ist seine Sendeleistung (durch die bessere Empfangsqualität) und umso länger hält sein Akku. Nur Mobilfunkanlagen in der Nähe der Mobilfunknutzer gewährleisten im Rahmen dieser Zweiwegkommunikation ein „flüsterndes System“, in dem die Sendeleistung minimiert ist.
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Warum erwärmt sich ein Mobiltelefon beim Telefonieren?
Die Erwärmung des Ohrs beim Telefonieren hat so gut wie nichts mit den im Mobilfunk verwendeten hochfrequenten elektromagnetischen Feldern zu tun. Wie bei jedem elektrische Gerät, das mit Batterie, Akku oder Netzstrom betrieben wird, wird auch beim Handy ein Teil dieser "Betriebsenergie" in Wärme umgewandelt und an die Umgebung abgegeben. Beim Telefonieren wird zusätzlich das Ohr mit dem Handy "abgedeckt", wodurch es zu einem Wärmestau kommt.
In einem Artikel des
FGF-Newsletters wird der Frage nachgegangen, wie es zur Erwärmung der Haut durch Handys konkret kommt.
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Warum gibt es mehrere Mobilfunkbetreiber am Markt?
Ziel der Europäischen Union bei der Liberalisierung des Telekommunikationsmarkts war mehr Wettbewerb, um die Innovationen in diesem wichtigen Bereich zu beschleunigen. Dafür haben die einzelnen Mitgliedstaaten Lizenzen an mehrere Unternehmen mit der Auflage vergeben, dass für jede Lizenz eine eigene Infrastruktur erstellt wird. Das hat nicht nur sehr rasch zu einer nahezu flächendeckenden Versgorgung mit modernen Mobilfunk-Dienstleistungen geführt, sondern auch die Preise sind durch den intensiven Wettbewerb stetig gesunken. Die Mobilfunktarife in Österreich gehören zu den niedrigsten in Europa. Darüber hinaus schaffen mehrere eigenständige Netze Ausfallssicherheit und Verlässlichkeit der Kommunikationswege auch in Not- und Katastrophenfällen. Das Monopol eines einzelnen Mobilfunkunternehmens hätte keine wesentliche Reduktion von Mobilfunkanlagen zur Folge, da die Anzahl der Kunden, die versorgt werden muss, gleich bleibt.
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Warum sind neue Mobilfunkanlagen notwendig?
Einerseits führt die immer intensivere Mobilfunknutzung durch die Kunden dazu, dass neue Anlagen errichtet werden müssen, um den Bedarf an guter Versorgung mit Mobilkommunikation zu sichern. Andererseits erfordern neue Übertragungs-Technologien (wie beispielsweise LTE) und andere, höhere Frequenzbereiche (zum Beispiel arbeitet LTE aktuell auf 2,6 GHz) neue Anlagen um das Netz zu verdichten. Denn die Reichweite elektromagnetischer Felder in höheren Frequenzbereichen (wie zum Beispiel 2,6 GHz) ist geringer als in niedrigen Frequenzbereichen (beispielsweise GSM im Bereich 900 MHz).
Neue Mobilfunk-Technologien bringen höhere Geschwindigkeiten im mobilen Datenverkehr. Mobiles Arbeiten wird dadurch noch flexibler und vor allem schneller. Zudem haben moderne Technologien den Vorteil, dass sie effizienter arbeiten und so mit weniger Sendeleistung mehr Gespräche abgewickelt und größere Datenmengen übertragen werden können. Um den steigenden Bedarf an mobilem Breitband-Internet zu decken, erfolgt der Ausbau - wo dies funktechnisch und baulich möglich ist - an bestehenden Standorten.
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Warum werden auch in Wohngebieten und Ballungsräumen Mobilfunkanlagen errichtet?
Mobilfunkanlagen müssen aus technischen Gründen dort errichtet werden, wo Nachfrage besteht - und die ist in dicht besiedeltem Gebiet naturgemäß sehr hoch. Da Mobilfunkanlagen mit sehr niedrigen Sendeleistungen arbeiten, versorgen sie nur relativ kleine Bereiche, so genannte Funkzellen. Ähnlich wie Straßenlaternen, die in kurzen Abständen stehen müssen, um eine Straße vollständig auszuleuchten.
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Was ändert sich an den Mobilfunknetzen durch LTE?
Die bestehenden Mobilfunknetze werden um LTE-Anlagen erweitert. Soweit es möglich ist, wird die bestehende Infrastruktur zum LTE-Aufbau genutzt. Neue Standorte wird es kaum geben. Die bestehenden Mobilfunknetze stehen den Kunden weiterhin zur Verfügung.
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Was bedeutet Roaming?
Unter Roaming versteht man die Verwendung fremder, zumeist ausländischer Netze für die Nutzung von Mobilfunkdiensten.
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Was bedeutet SAR?
SAR ist die Abkürzung für die „spezifische Absorptionsrate“. Sie ist das Maß für die Aufnahme elektromagnetischer Energie, die in Körperwärme umgewandelt wird. Der SAR-Wert wird in Watt pro Kilogramm Körpermasse (Watt/kg) ausgedrückt. Der SAR-Grenzwert beim Telefonieren beträgt 2 Watt/kg. Das ist der sogenannte SAR-Teilkörpergrenzwert für die elektromagnetischen Felder, die beim Gebrauch des Mobiltelefons in der Höhe des Kopfes entstehen. Für Felder von Mobilfunkanlagen gilt der SAR-Ganzköpergrenzwert, dieser beträgt 0,08 Watt/kg und wird in die sogenannten Referenzwerte umgewandelt, die von der jeweiligen Frequenz abhängen.
Diese Grenzwerte stellen sicher, dass die mögliche Temperaturerhöhung des ganzen Körpers in der Nähe von Mobilfunkanlagen unter 0,02 Grad liegt. Und auch die örtliche Temperaturerhöhung, die beim Gebrauch eines Mobiltelefons in Teilen des Körpers entsteht, ist geringer als 0,1 Grad.
Alle in Österreich erhältlichen Mobiltelefone unterschreiten den SAR-Grenzwert von 2 Watt/kg. Jedes Handymodell hat einen unterschiedlichen maximalen SAR-Wert. Am täglichen Gebraucht wird dieser üblicherweise weit unterschritten, weil durch die automatische Sendeleistungsregelung nur die tatsächlich benötigte Sendeleistung eingesetzt wird. Nur wenn die Empfangsqualität schlecht ist (beispielsweise aufgrund eines großen Abstands zur Mobilfunkstation) muss das Handy mit höherer Sendeleistung arbeiten. Auskunft über den SAR-Wert eines Handys gibt die
SAR-Datenbank des FMK.
Auch für die Endgeräte nach dem neuen LTE-Standard gelten die Grenzwerte und Messvorschriften der einschlägigen europäischen Produktnormen. Die Einhaltung dieser Normen wird durch die CE-Kennzeichnung bestätigt. Die Einhaltung der Grenzwerte ist somit für jedes mobile Endgerät, das im europäischen Markt – somit auch in Österreich - vertrieben werden darf, sichergestellt.
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Was bedeutet Taktung?
Telefonate mit dem Handy werden nicht sekundengenau abgerechnet. Man zahlt für jedes begonnene Gesprächsintervall. Diese haben meistens eine Dauer von 30 oder 60 Sekunden. Oft dauert der erste Takt eines Gesprächs länger als die folgenden. D.h. es werden zum Beispiel die ersten 60 Gesprächssekunden und anschließend alle begonnenen 30 Sekunden voll verrechnet. In diesem Fall spricht man von einer 60/30 Taktung.
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Was bringt eine neue Mobilfunktechnologie für die Nutzer?
Die Funktechnik der nächsten Generation "LTE" (Long Term Evolution) ist gegenüber GSM und UMTS wesentlich leistungsfähiger. Mobile Internetzugänge werden mittels LTE mit Geschwindigkeiten bis über 100 Mbit/s deutlich schneller sein als heute.
Die typischen Einsatzbereiche der neuen Mobilfunktechnologie werden denen heutiger Mobilfunknutzung ähneln: Telefonie mit dem Telefon am Ohr oder mit Headset sowie Datenübertragung mit vom Körper abgesetzten Geräten wie z. B. USB-Sticks am PC oder Laptop. Zudem ist die Nutzung von Smartphones und Handys als mobile Computer oder mobile Fernsehgeräte denkbar, vergleichbar mit der Video-Telefonie. Darüber hinaus werden sich möglicherweise neue Dienste und Nutzungsszenarien entwickeln, die bislang noch unbekannt bzw. weniger genutzt sind (z. B. die machine2machine-Kommunikation ohne unmittelbare Bedienung durch einen Menschen). Welche Geräte und Nutzungsszenarien sich entwickeln werden, hängt wesentlich von der Marktakzeptanz der Dienste ab, die auf Basis der eingesetzten Funktechnologie entwickelt werden. LTE ist besonders für die stationäre und mobile Internetnutzung geeignet, so dass insbesondere die bekannten Nutzungsszenarien über bisherige Internet-Breitband-Anbindungen (PC, Laptop, Netbook, Handheld über UMTS, WLAN, DSL) in Frage kommen.
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Was ist „Elektrosmog“?
Elektrosmog ist ein Kunstwort, das aus den beiden Begriffen "Elektromagnetische Felder" und "Smog" (aus englisch "smoke" = Rauch und "fog" = Nebel) gebildet wurde. Der Begriff "Smog" kennzeichnete ursprünglich die unerwünschte Konzentration von städtischen Abgasen. Elektrosmog bezeichnet plakativ die Summe sämtlicher elektromagnetischen Felder durch Hochspannungsleitungen, Richt- und Rundfunksender, Mobil- und Funktelefone sowie Haushaltsgeräte, Computer u.v.m..
Die Vorstellung, elektromagnetische Felder hätten ähnliche Auswirkungen wie umweltverschmutzende Abgase, führt aber in die Irre. Elektromagnetische Felder können sich nämlich nicht im Körper anreichern. Und elektromagnetische Felder verschwinden, wenn man den Sender ausschaltet - ganz anders als materielle Stoffe wie Rauch oder Abgase.
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Was ist Bluetooth?
Bluetooth ist eine Funk-Technik zur kabellosen Übertragung von Daten zwischen Geräten und soll die Infrarotschnittstelle ablösen. Beispielsweise ist es möglich, Fotos und Videos zwischen Handys auszutauschen.
Während es bei Infrarot notwendig ist, dass die Handys im richtigen (kurzen) Abstand ruhend liegen und nur eine beschränkte Datenmenge versendet werden können, beläuft sich die Reichweite der meisten Bluetooth auf rund 10m.
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Was ist ein SMS (Short Message Service)?
SMS - auch Kurzmitteilungen genannt - sind reine Textnachrichten, die über Handys gesendet und empfangen werden können. Eine SMS besteht normalerweise aus maximal 160 Schriftzeichen.
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Was ist Happy Slapping?
Als "Happy Slapping" werden Fälle von Gewalt bezeichnet, bei denen beispielsweise PassantInnen oder MitschülerInnen verprügelt, die Szenen mit dem Handy gefilmt und anschließend verbreitet werden.
Es sind unterschiedliche Arten von Gewaltvideos im Umlauf. Manche sind nachgestellt, andere sind Ausschnitte aus Filmen oder Mitschnitte realer Gräueltaten. Es kommen auch Gewaltszenen bis hin zu gefilmten Tötungen und Vergewaltigungen vor.
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Was ist Infrarot?
Infrarot ist eine Funk-Technik zur kabellosen Übertragung von Daten zwischen Geräten und wird zukünftig von Bluetooth abgelöst werden. Beispielsweise ist es möglich, Fotos und Videos zwischen Handys auszutauschen.
Während es bei Infrarot notwendig ist, dass die Handys im richtigen (kurzen) Abstand ruhend liegen und nur eine beschränkte Datenmenge versendet werden können, beläuft sich die Reichweite der meisten Bluetooth auf rund 10m.
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Was ist LTE?
LTE steht für Long Term Evolution (Langfristige Entwicklung) und stellt eine Weiterentwicklung der bestehenden Mobilfunkstandards für schnellere Datenübertragung und größere Übertragungskapazität dar. Der neue Standard ermöglicht Übertragungsraten von über 100 Mbit/s im Downlink (vom Netz zum Nutzer). Viele bewährte technische Eigenschaften der etablierten Mobilfunktechnologien GSM und UMTS bleiben erhalten, z. B. die automatische Anpassung der eingesetzten Sendeleistung auf das minimal nötige Maß.
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Was ist MMS?
MMS steht für Multimedia Messaging Service und stellt einen Multimedia-Mitteilungsdienst dar, der den Versand von Texten, Sounds, Fotos und auch Videoclips ermöglicht. Diese können von Handy zu Handy, E-Mail zu Handy oder Handy zu Email versendet werden.
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Was ist neu an der LTE-Technik?
Der technische Fortschritt von LTE besteht in einer Steigerung der Datenübertragungsrate, einer verkürzten Signal-Laufzeit und einer höheren Flexibilität bei der Frequenznutzung.
Als Übertragungsverfahren wird im Downlink (von der Mobilfunkstation zum Endgerät) OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplex) verwendet. Im Uplink (vom Endgerät zur Mobilfunkstation) kommt das ähnliche SC-FDMA (Single Carrier Frequency Division Multiple Access) zum Einsatz, das eine effizientere Nutzung mobiler Sendeverstärker erlaubt. Die Datenübertragung basiert auf dem Internet-Protokoll (IP). Aufgrund der stärkeren Integration der Daten-Verarbeitung und Netz-Konfiguration in der Basisstation entfallen einige bisher benötigte Netzelemente, sodass die Netzarchitektur einfacher wird. Durch diese Maßnahmen steigt die Datenübertragungsrate auf über 100 Mbit/s, die Latenzzeit (Zeitdauer, die ein Datenpaket vom Absender zum Ziel benötigt) sinkt auf 20 ms.
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Was kann ich als Elternteil (Erziehungsberechtiger) machen, wenn mein Kind ungeeignete Inhalte mit dem Handy tauscht?
Thematisieren Sie aufrichtig, wie Sie über problematische Inhalte denken. Erklären Sie auch warum Sie diese Einstellungen und Gefühle haben.
Machen Sie auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen aufmerksam. Besitz und Weitergabe von brutalen Gewaltvideos und Pornographie ist nach dem Jugendschutzgesetz verboten.
Reagieren sie nicht über, wenn Sie erfahren, dass Ihr Kind Kontakt mit ungeeigneten Videos hatte. Da für Kinder und Jugendliche das Handy ein wichtiges Kommunikationsmittel in ihrem Freundeskreis und Alltag ist, haben sie Angst, dass ihnen nach einem Gespräch mit den Eltern das Handy weggenommen wird. Ein Handyverbot ist meist kein Ausweg. Entscheidend ist die Auseinandersetzung mit den Ursachen der Gewalt.
Versuchen Sie Ihr Kind zum Nachdenken anzuregen, ihr Unrechtsbewusstsein zu fördern und sie für Ursachen von Gewalt zu sensibilisieren. Vermitteln Sie positive, kreative und aktive Zugänge der Mediennutzung. Vergessen Sie nie die wichtige Vorbildfunktion, die Sie gegenüber Ihrem Kind haben. Dazu zählen auch der Umgang mit Gewalt und der verantwortungsvolle Einsatz von Handy und Internet.
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Was kann man gegen so genannte Spam-SMS tun?
Trotz der Bemühungen der Mobilfunkbetreiber, mit technischen und juristischen Mitteln gegen Spam SMS vorzugehen, ist es ein äußerst schwieriges und langwieriges Unterfangen, solche unerwünschten SMS lückenlos zu unterbinden, das diese häufig via Internet aus dem Ausland nach Österreich gelangen und die Absender kaum zu identifizieren sind. Was kann man also tun, wenn man eine Spam SMS erhält? Zuerst: Der Empfang einer solchen Nachricht kostet nichts. Kostenpflichtig und teuer ist hingegen der Rückruf bei einer der angegebenen Mehrwertnummern. Jedenfalls ist es empfehlenswert, diese SMS einfach zu ignorieren und zu löschen.
Eine Möglichkeit, sich gegen diese Art von SMS zu wehren, ist eine Anzeige bei der Fernmeldebehörde bzw. bei den Fernmeldebüros mit Bekanntgabe von Inhalt, Empfangszeit und Nummer des Absenders der unerwünschten SMS. Je schneller und vollständiger diese Informationen bekannt sind, desto rascher können auch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Darüber hinaus besteht bei allen Mobilfunkbetreibern die Möglichkeit, Anrufe bei 09xx-Nummern sperren zu lassen.
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Was sind Mehrwertnummern?
Über Mehrwertnummern werden Mehrwertdienste (Infodienste, Klingeltöne, Erotik etc.) angeboten, die über die normalen Verbindungsentgelte hinaus Kosten verursachen und auf der Telefonrechnung zusätzlich verrechnet werden.
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Was sind Mehrwert-SMS? Wie kann ich diese sperren lassen?
Bei Mehrwert-SMS handelt es sich um kostenpflichtige Kurznachrichten, die an eine 08xx oder 09xx Nummer gesendet werden. Gegen Gebühren werden Handylogos, Klingeltöne, Chats und ähnliche Dienste angeboten.
Die Abrechnung erfolgt entweder pro gesendetes SMS, etwa bei Gewinnspielen, Flirtdiensten und Klingeltönen, oder pro empfangene Nachricht, z.B. bei Abonnements von Nachrichten. Wiederkehrende Abo-SMS müssen jederzeit kostenfrei abbestellt werden können. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Senden Sie dazu das Kennwort „Stopp“ (oder „Stop“) an den Serviceanbieter.Sie haben das Recht, einmal pro Jahr kostenlos generell alle abgehenden und einlangenden SMS-Mehrwertdienste sperren zu lassen.
Das gleiche gilt auch für Mehrwertdienst- Sprachverbindungen. Allerdings sollten Sie dem Betreiber gegenüber klar zum Ausdruck bringen, ob Sprach- und SMS-Mehrwertdienste gesperrt werden sollen oder nur eine der beiden Dienste. Eine weitere Möglichkeit ist das Sperren einzelner Mehrwertnummern über: http://www.sms-sperre.at, Das wo Sie Ihre Rufnummer und die Nummer des jeweiligen Mehrwertdienstes eingeben. Im Anschluss erhalten Sie per SMS einen Code zugesandt. Wenn Sie diesen Code auf http://www.sms-sperre.at eingeben, wird die Mehrwertnummer für Ihr Handy gesperrt. Der Vorteil dieses Dienstes ist, dass Sie gezielt einzelne Mehrwertnummern sperren lassen können.
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Was sind Netzabdeckungskarten?
Die Netzabdeckungskarten der einzelnen Mobilfunkbetreiber sollen grob die Verfügbarkeit von Mobilfunk-Dienstleistungen, wie beispielweise Telefonieren, SMS, MMS, Email, Internetzugang, veranschaulichen.
Bitte beachten Sie, dass es sich bei der in der Karte eingezeichneten Mobilfunk-Versorgung um ungefähre Angaben handelt und die tatsächliche Empfangsqualität von Faktoren wie beispielsweise örtlichen Gegebenheiten abhängen und daher von der Karte abweichen können.
A1 Telekom Austria
T-Mobile Austria
Hutchison 3G Austria
Orange Austria Telecommunication
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Was sind Passivgebühren? Wie hoch sind diese innerhalb der EU?
Die Passivgebühr bezeichnet die Kosten für die Weiterleitung des Handygesprächs aus Österreich in das Land, in dem man sich gerade aufhält. Die Passivgebühr ist von der Person im Ausland zu zahlen.
Wenn Sie im Ausland angerufen werden kann Ihnen Ihr Mobilfunkbetreiber maximal 29 Cent verrechnen. Im Jahr 2008 wird es eine Preissenkung der Passivgebühren auf 26 Cent und 2009 auf 23 Cent geben.
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Was sind Premium SMS?
Premium SMS sind Mehrwert SMS, bei der man nicht nur für die SMS an sich, sondern auch für das Service etwas bezahlt.
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Was sind so genannte Spam-SMS?
Spam-SMS sind unerwünschte und rechtswidrige Werbebotschaften, die per SMS (Textnachrichten) in großer Zahl an Mobilfunknutzer geschickt werden. Häufig sind so genannte "Flirt-SMS" in denen man aufgefordert wird, eine kostenpflichtige 09xx-Nummer anzurufen. In anderen Fällen wollen SMS glauben machen, dass man etwas gewonnen hat, und wird ebenfalls aufgefordert, eine 09xx-Nummer anzurufen. Vereinzelt sind auch Ketten-SMS im Umlauf, in denen bei Weiterleitung der Nachricht Geldbeträge versprochen werden.
Bei all diesen SMS handelt es sich um eine missbräuchliche und illegale Verwendung der Mobilfunknetze. Und es ist selbstverständlich, dass die Netzbetreiber Spam-SMS weder selbst verschicken noch für solche Aktivitäten die Nummern ihrer Kunden weitergeben. Die Textnachrichten werden meist auf Verdacht und nach dem Zufallsprinzip an computererzeugte Rufnummernblöcke gesendet bzw. an Nummern, die aus öffentlichen Quellen und Internetplattformen stammen, in denen Mobiltelefonummern registriert sind.
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Was sind Spam-SMS?
Es handelt sich um ein Spam-SMS, wenn man unaufgefordert eine kommerzielle E-Mail oder SMS von einem Absender erhält, den man nicht kennt, oder den es gar nicht gibt.
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Was sind Vertragshandys mit Kostenkontrolle?
Manche Mobilfunkbetreiber bieten auch Vertragshandys mit Kostenkontrolle an. Wenn man eine bestimmte Grenze an monatlichen Kosten überschritten hat, kann man auf dem Handy nur mehr angerufen werden.
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Was sind Vertragshandys?
Bei einem Vertragshandy zahlt man ein fixes monatliches Grundentgelt und ist auf bestimmte Dauer an einen Mobilfunkanbieter gebunden. Dafür sind die Gesprächstarife günstiger als bei Wertkartenhandys.
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Was sind Wertkartenhandys?
Mit einem Wertkartenhandy (auch Prepaid-Handy genannt) kann man nur soviel telefonieren, wie man vorher an Guthaben aufgeladen hat. Wertkartenhandys eignen sich besonders gut zur Kontrolle der eigenen Handykosten. Die Tarife sind allerdings teurer als bei Vertragshandys.
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Was versteht man unter "Handystrahlung"?
Mit Handy-Strahlung sind allgemein jene elektromagnischen Felder gemeint, die von Handys und von Mobilfunkstationen ausgestrahlt werden.
Sowohl für die Ausstrahlung von Mobilfunkstationen als auch für die von Handys gelten strenge, von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Grenzwerte, die in allen Fällen unterschritten werden.
Der Grenzwert für Handys ist mit dem sogenannten
SAR-Wert von maximal 2 Watt pro Kilogramm festgelegt, die
Grenzwerte für Mobilfunkstationen sind abhängig von der Sendefrequenz und werden in Watt pro Quadratmeter angegeben.
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Was wären die möglichen Folgen einer Grenzwertsenkung in Österreich?
Die willkürliche Absenkung der Grenzwerte könnte unterschiedliche Auswirkungen zur Folge haben, wie beispielsweise:
- - schlechte Versorgungsqualität (kein flächendeckendes Notrufsystem)
- - mehr Mobilfunkstationen und weniger gemeinsame Nutzung
- - eingeschränkte Mobilität und geringere Versorgungsstabilität
- - höheren Expositionen des Einzelnen durch mehr Zellwechsel
- - Verhinderung von Zukunftstechnologien und
- - Mehraufwand bei den Baubehörden durch neue Standorte
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Welche Grenzwerte gelten in anderen Ländern?
Österreich vertraut in Sachen Grenzwerte bzw. Referenzwerte für elektromagnetische Felder der EU-Ratsempfehlung von 1999/519/EG, wie die meisten europäischen Länder. Diese Empfehlung beruht auf dem breiten wissenschaftlichen Konsens, der zu dieser Frage von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) erzielt wurde. In einigen Ländern gelten dennoch andere Grenzwerte. Die Schweiz und Italien haben nur für Mobilfunkstationen niedrigere Anlagengrenzwerte angesetzt. In Rußland und einigen Staaten des ehemaligen "Ostblocks" gilt ein komplett anderes Grenzwertekonzept, das auf Basis miltärischer Nutzung niedrigere Grenzwerte kennt. In den USA beispielsweise gelten leicht höhere Grenzwerte. Zur Schweiz: Dort gelten grundsätzlich für die gesundheitliche Betrachtung auch die von der ICNIRP erarbeiteten Grenzwerte, es gibt aber für Mobilfunkstationen niedrigere Anlagengrenzwerte, die sich allerdings nur auf so genannte "Orte mit empfindlicher Nutzung" beziehen. Die politische und gesellschaftliche Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit wurde durch diese wissenschaftlich nicht begründbare Senkung der Anlagengrenzwerte jedoch nicht beruhigt.
In Österreich gelten die international anerkannten Grenzwerte von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Europäischer Union (EU), die einen 50fachen Reduktionsfaktor enthalten und den vorsorgenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung gewährleisten.
| Frequenzbereich |
Referenzwert (S) |
System |
| 900 MHz |
4,5 Watt/m² |
GSM 900 |
| 1800 MHz |
9 Watt/m² |
GSM 1800 |
| 2000 MHz |
10 Watt/m² |
UMTS |
| 2600 MHz |
10 Watt/m² |
LTE |
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Welche Grenzwerte gelten in Österreich?
Die Österreichweit geltenden Grenzwerte bzw. Referenzwerte wurden von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) entwickelt und werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem EU-Rat empfohlen. In Österreich sind sie darüber hinaus in der ÖVE/ÖNorm E 8850 festgesetzt und gelten BUNDESWEIT verbindlich.
| Frequenzbereich |
Referenzwert (S) |
System |
| 900 MHz |
4,5 Watt/m² |
GSM 900 |
| 1800 MHz |
9 Watt/m² |
GSM 1800 |
| 2000 MHz |
10 Watt/m² |
UMTS |
| 2600 MHz |
10 Watt/m² |
LTE |
In der Praxis liegen die Immissionen der Mobilfunkstationen üblicherweise um den Faktor 100 bis Faktor 1.000 unter den Grenzwerten.
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Welche Jugendschutzbestimmungen gibt es, die fürs Handy relevant sind?
In Österreich ist der Jugendschutz auf Landesebene geregelt, d.h. es gibt in Österreich 9 Jugendschutzgesetze. Der Handykinderkodex bezieht sich daher nur auf einen: den Wiener Jugendschutzgesetz.
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Welche Kosten entstehen für die Mailbox im Ausland?
Bei Auslandsaufenthalten, vor allem in Ländern außerhalb der EU, kann die Rufumleitung zur Mailbox sehr kostspielig sein. Denn bei einer „bedingten Umleitung“ werden die Anrufe, die nicht entgegengenommen werden, nach mehrmaligem Läuten auf die Mailbox nach Österreich zurückvermittelt. Diesen „doppelten Weg“ bezahlen Sie.
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Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten für den LTE-Ausbau?
Für den LTE-Ausbau gelten die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, unter anderem des Baurechts und des Telekommunikationsgesetzes.
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Wer überprüft in Österreich die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder?
Die Überprüfung der Grenzwerte obliegt in Österreich dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dessen nachgeordneten Fernmeldebehörden, das sind die regional zuständigen Fernmeldebüros in Wien, Linz, Innsbruck und Graz.
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Werden bestehende Handymasten von Mobilfunkbetreibern gemeinsam genutzt?
Das Telekommunikationsgesetz sieht die gemeinsame Nutzung von Masten vor, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist. Aus Zeit- und Kostengründen ist die Mitnutzung von Handymasten (auch "Site-Sharing" genannt) für die Mobilfunkbetreiber oftmals die günstigste Lösung ihr Netz zu erweitern. Vor allem aus funktechnischen und baulichen Gründen sowie aus Gründen des Ortsbildschutzes ist es aber nicht immer möglich, Handymasten gemeinsam zu nutzen.
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Wie funktioniert Mobilfunk?
Mobiltelefone kommunizieren nicht direkt miteinander wie Funkgeräte, sondern über die Antennen von Mobilfunkanlagen (Basisstationen). Die Verbindung vom Mobiltelefon zur Mobilfunkanlage (und umgekehrt) wird über ein Funksignal in Form von elektromagnetischen Wellen hergestellt. Von den Mobilfunkanlagen wird das Gespräch bzw. die Datenübertragung dann entweder per Richtfunk oder Kabel an einen Zentralrechner weitergeleitet, der das Gespräch weiter vermittelt bzw. die weitere Datenübertragung übernimmt.
Jede Mobilfunkanlage versorgt eine oder mehrere so genannte Funkzelle. Die Größe der Funkzellen und die Anzahl der Mobilfunkanlagen ist abhängig von der Zahl der Nutzer und der angeforderten Datenrate. Eine steigende Nutzerzahl und eine höhere Datenrate erfordern ein dichteres Mobilfunknetz, das heißt mehr Mobilfunkanlagen.
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Wie hoch sind die Roaming-Kosten für Sprachtelefonie innerhalb der EU?
Am 30.06.2007 ist die Verordnung der Europäischen Union über das Roaming in öffentlichen Mobilfunknetzen in der Gemeinschaft in Kraft getreten. Mit dieser Verordnung wurde vor allem das Preisniveau für mobile Sprachtelefonie innerhalb der Europäischen Union gesenkt. Aus diesem Grund musste jeder Betreiber einen so genannten Eurotarif einführen und seit spätestens 30.07.2007 anbieten.
Der Eurotarif gilt nur für Sprachverbindungen, d.h. er gilt nicht für SMS, MMS und Internetdienste, und beträgt maximal 58,8 Cent (rund 59 Cent) für aktive Gespräche und maximal 28,8 Cent (rund 29 Cent) für passive Gespräche. Diese Preise verstehen sich inklusive Umsatzsteuer und werden am 30.08.2008 und am 30.08.2009 in zwei Schritten weiter reduziert; sie werden sich dann auf rund 52 Cent für aktive und rund 23 Cent für passive Gespräche belaufen.
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Wie ist der Zeitplan für die LTE-Einführung?
Die Auflagen der Telekom-Control-Kommission (TKK) zu den Frequenzbescheiden sehen unter anderem vor, dass 25% der Österreichischen Bevölkerung bis Ende 2013 Zugang zu schnellen mobilen Breitbanddiensten erhalten. Die ersten LTE-Stationen sind bereits in Betrieb gegangen und auch die ersten LTE-Datenmodems sind bei den Mobilfunkbetreibern schon erhältlich.
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Wie kann ich mein Kind vor ungeeigneten Inhalten am Handy schützen?
Zum einen können Sie versuchen, mit technischen Mitteln zu verhindern, dass ungeeignete Inhalte auf das Handy Ihres Kindes gelangen. Der Vorteil davon wäre, dass Ihr Kind mit problematischen Inhalten gar nicht in Verbindung kommt. Doch dieser Ansatz ist mit einer Reihe von Nachteilen verbunden: Es gibt viele Wege, wie Inhalte auf ein Handy gelangen können. Deshalb stellt es ein großen Aufwand dar, alle Möglichkeiten auszuschließen bzw. ist es auch technisch gar nicht möglich. Denn es ist kein Filter perfekt und kann umgangen werden, zweitens ändern sich die Technologien ständig.
Beispielsweise können Sie Ihrem Kind ein Handy kaufen, dass keine Bluetooth/Infrarot-Verbindung ermöglicht bzw. diese deaktivieren oder Filterprogramme am Familien-PC installieren. Die Anschlüsse können jedoch wieder aktiviert werden, bzw. kann Ihr Kind kann bei FreundInnen im Internet surfen etc.
Die zweite Strategie zielt darauf ab, anzuerkennen, dass neue Medien nicht zu 100 % kontrollierbar sind. Deshalb ist es wichtig, Kritikfähigkeit bei Ihrem Kind gegenüber problematischen Inhalten aufzubauen und Regeln zu vereinbaren, Ihre ehrlichen Einstellungen und Gefühle gegenüber ungeeigneten Inhalten zu vermitteln, selbst vorbildhaft mit diesen Themen umzugehen und nicht überzureagieren, um eine Gesprächsbasis aufrecht zu erhalten.
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Wie können ungeeignete Inhalte auf das Handy meines Kindes gelangen?
Nachdem der Funktionsumfang von Handys immer größer wird, gibt es verschiedene Wege wie für Kinder ungeeignete Inhalte auf ein Handy gelangen können:
- Von Handy zu Handy: per SMS/MMS oder direkt per Bluetooth bzw. Infrarot (also ohne Mobilfunknetz und daher kostenlos)
- Herunterladen von Inhalten aus dem Internet über den eigenen Computer auf das Handy
- Übertragung von Mobilfunknetzbetreibern oder Dienstebetreibern direkt auf das Handy (Bestellung kann per Handy oder über das Internet erfolgen)
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Wie lange darf man mit einem Mobiltelefon telefonieren?
Das in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerteschutzkonzept berücksichtigt auch die theoretische Möglichkeit, dass Mobiltelefonnutzer an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren – doch selbst in diesem extremen Fall ist keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten. Der Grenzwert für Mobiltelefone beträgt 2 Watt/kg (Spezifische Absorbtionsrate - SAR). Alle in Österreich erhältlichen Mobiltelefone unterschreiten diesen Grenzwert. Jedes Handymodell hat einen unterschiedlichen maximalen SAR-Wert, der beim Telefonieren aber nur selten erreicht wird. Auskunft über die SAR-Wert eines Handys gibt die
SAR-Datenbank des FMK.
In Österreich gelten die international anerkannten Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Europäischen Union (EU), die einen 50fachen Sicherheitsfaktor enthalten und den vorsorgenden Gesundheitsschutz der Bevölkerung gewährleisten. Die Gültigkeit dieses Schutzkonzepts hat auch der Nationalrat am 31. Jänner 2002 nach mehr als zweijähriger Befassung mit dem Thema „Grenzwerte für Mobilfunk“ klar bestätigt.
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Wie sehen LTE-Standorte aus?
LTE-Anlagen sind von anderen Mobilfunkanlagen kaum zu unterscheiden. Die Antennen werden etwas breiter und sind in der Höhe mit UMTS-Antennen vergleichbar. Durch den technischen Fortschritt ist das erforderliche System-Equipment kleiner geworden und benötigt daher weniger Platz am Standort.
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Wie viele Netzbetreiber bauen LTE-Netze auf?
Alle 4 Mobilfunkbetreiber haben Frequenzen im Bereich 2,6 GHz ersteigert und werden diese zum Einsatz von LTE nutzen. Im Frequenzbereich 800 MHz (oberer Bereich der "Digitale Dividende"), der ebenfalls für LTE-Technologie geeignet ist, soll Ende 2011/Anfang 2012 die Frequenzauktion erfolgen. Die genauen Bedingungen sind derzeit noch nicht bekannt.
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Wie viele Standorte werden für LTE benötigt?
Wie schon bei den bestehenden Systemen, ist auch bei LTE die Dichte der Anlagen abhängig von der Nutzung durch die Kundinnen und Kunden und von der eingesetzten Funkfrequenz. Sicher ist jedoch, dass für den Aufbau von LTE vorrangig bereits vorhandene Mobilfunkstandorte genutzt werden sollen. Abhängig vom jeweiligen Standort können dazu bauliche Anpassungen erforderlich sein.
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Wie werden Standorte für Mobilfunkanlagen ausgewählt?
Am Anfang der Standortsuche steht der Kundenbedarf nach besserer Mobilfunkversorgung in einem bestimmten Gebiet. Daraufhin bekommt die Funknetzplanung eines Mobilfunkbetreibers den Auftrag, das Mobilfunknetz in diesem Bereich zu optimieren. Dafür wird zunächst geprüft, ob durch Optimierung der eigenen Anlagen eines Betreibes der Kundenbedarf im zu versorgenden Gebiet gedeckt werden kann. Wenn das nicht möglich ist, wird die bestehende Infrastruktur auch der anderen Mobilfunkbetreiber geprüft. Wenn diese geeignet ist, wird eine Mitnutzungsanfrage an den betreffenden Mitbewerber gestellt und ein bestehender Standort mitbenutzt. Ist keine Mitnutzung eines bestehenden Standorts (Sharing) möglich, muss ein neuer Standort gesucht werden. Dafür wird jeder mögliche Standortalternative zuerst auf seine funktechnische Eignung überprüft. Denn die Funkzellen, die zur Abdeckung eines Gebiets bestimmt sind, müssen in die wabenartige Struktur eines Mobilfunknetzes eingepasst werden, damit es nicht zu Störungen mit anderen Funkzellen kommt und eine optimale Versorgung der Mobilfunknutzer erreicht werden kann.
Die ausgeklügelte Netzarchitektur ist nur einer von vielen Aspekten, die bei der Standortwahl zu berücksichtigen sind: Im Rahmen des Netzausbaus sind die Betreiber verpflichtet, zahlreiche Regelungen und gesetzliche Vorschriften zu beachten, die den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und die Einhaltung von Bauvorschriften genauso gewährleisten wie den Schutz des Ortsbildes und der Landschaft. Die Betreiber sind auch gesetzlich verpflichtet, Standorte gemeinsam zu nutzen, sofern dies bautechnisch und funktechnisch möglich ist. Bei der Errichtung einer neuen Anlage spielen darüber hinaus auch Bebauung, Bewuchs und die Topographie im zu versorgenden Gebiet eine wichtige Rolle.
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Wie wird ein Funknetz geplant und was ist dabei zu beachten?
Die Funknetzplanung ist ein dynamischer Prozess. Um in einem Gebiet eine optimale Versorgung mit Mobilfunk gewährleisten zu können, muss das Funknetz laufend überprüft und angepasst werden, da sowohl ein geändertes Telefonieverhalten als auch bauliche Adaptionen und Neubauten im Versorgungsgebiet Auswirkungen auf das Funknetz haben können. Zu den Optimierungsmaßnahmen gehören auch Erweiterungen um neue Standorte, wenn festgestellt wird, dass nicht ausreichende Kapazitäten zur Abwicklung aller Gespräche im Versorgungsbereich verfügbar sind.
Für die Wahl eines neuen Standorts muss zunächst die Versorgungslage in dem Gebiet und dessen funktechnische Eignung geprüft werden. Unter Berücksichtigung der topografischen Bedingungen vor Ort wird ein Suchkreis festgelegt, in dem der (Funknetzplaner eines) Mobilfunkbetreibers die möglichen Standorte für die Errichtung einer Basisstation prüft. Dabei leisten spezielle Computerprogramme wertvolle Hilfe, die die Funkzellen bestmöglich der Bebauung und der Geländeform anpassen. Die Anzahl der zu errichtenden Mobilfunkantennen lässt sich mit der Erhebung des Gesprächs- und Datenvolumens errechnen. Naturgemäß ist die Nachfrage in dicht besiedeltem Gebiet sehr hoch. Mobilfunkanlagen arbeiten mit sehr geringen Sendeleistungen, weshalb in Gebieten mit vielen Mobilfunkkunden nur ein relativ engmaschiges Netz an Basisstationen eine gute Netzqualität sicherstellen kann. Doch eine ausgeklügelte Netzarchitektur ist bei der Standortwahl nur einer von vielen Aspekten, die zu berücksichtigen sind: in der Funknetzplanung müssen auch baurechtliche, städtebauliche und immissionsrechtliche Auflagen erfüllt werden.
Die Betreiber sind überdies gesetzlich verpflichtet, Standorte gemeinsam zu nutzen, sofern dies bautechnisch und funktechnisch möglich ist. Planungskonzepte von Drittanbietern wie Ingenieur- und Baufirmen beschränken sich meist auf eine theoretische Feldstärkenanalyse, vernachlässigen wichtige Faktoren der Funknetzplanung wie technische Randbedingungen, Kapazitätsanforderungen und –prognosen sowie die Prüfung der Standorteignung und erweisen sich in der Praxis für den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur als ungeeignet.
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Wird die Gemeinde über die Errichtung von LTE informiert?
Die Mobilfunkbetreiber werden den Gemeinden entsprechend der freiwilligen Vereinbarung mit dem Gemeindebund über den Informationsfluss bei der Errichtung neuer Mobilfunk-Anlagen aus dem Jahr 2001 die entsprechenden Informationen vor Errichtung der LTE-Anlage der jeweiligen Gemeinde zur Verfügung stellen.
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Wo bekomme ich Auskunft über Mobilfunkanlagen in meiner Nähe?
Informationen über lokale Standorte von Mobilfunkanlagen liegen zum Großteil bei den örtlichen Kommunalbehörden auf. Darüber hinaus geben auch die Mobilfunkbetreiber oder das Forum Mobilkommunikation gerne Auskunft.
Im Internet gibt es mit dem Senderkataster unter der Internetadresse
www.senderkataster.at eine Übersichtskarte, in der die Standorte der Mobilfunkanlagen verzeichnet sind.
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Woher weiß ich, ob mein Kind ungeeignete Inhalte auf dem Handy hat?
Lassen Sie sich von Ihrem Kind zeigen, wofür und wie es das Handy nutzt. Lassen Sie sich dabei ruhig auch einmal von Ihrem Kind das Handy erklären. Sie werden viel Neues entdecken und Ihr Kind wird sich freuen in die Rolle des/der ExpertIn schlüpfen zu können. Kontrollieren Sie das Handy aber nicht heimlich, damit würden Sie das Vertrauensverhältnis verletzen und die wichtige Gesprächsbasis gefährden. Brutale Videos können Kinder oft nur schwer verarbeiten. Reagieren Sie auf mögliche Anzeichen von Verstörungen und sprechen Sie mit Ihrem Kind.
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Worauf müssen Träger von Herzschrittmachern, anderen Implantaten und Hörgeräten beim Mobiltelefonieren achten?
Die überwiegende Mehrzahl der Herzschrittmacher ist gegenüber Mobiltelefonen störfest. Nur wenige Herzschrittmacher-Modelle (vor allem älterer Bauart) sind für Beeinflussungen durch elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen anfällig. Träger von Herzschrittmachern oder anderer medizinischer Implantate sollten beim Hersteller sicherheitshalber bezüglich der Störfestigkeit ihres Gerätes nachfragen. Falls eine Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen werden kann, empfiehlt es sich nach gegenwärtigem Kenntnisstand, einen Abstand von 25 Zentimetern zwischen dem Implantat und dem eingeschalteten Endgerät einzuhalten. Bei Einhaltung dieser Regeln können auch Träger von Schrittmachern und Implantaten mobil telefonieren.
Für Endgeräte nach dem LTE-Standard gelten die gleichen Sicherheitsempfehlungen wie für die vorhandenen Mobilfunktechnologien (GSM und UMTS). Die Sendeleistungen von Mobilfunkanlagen sind bereits in einer Entfernung von wenigen Metern so gering, dass die Funktion von Herzschrittmachern nicht beeinflusst werden kann.
Moderne Hörgeräte sind gegen elektromagnetische Felder meist gut abgeschirmt. Viele Hersteller von Mobiltelefonen bieten bereits spezielles Zubehör für HörgeräteträgerInnen an.
Nähere Informationen erhalten Sie beim Servicetelefon Österreichischer Herzfonds unter +43 1 408 95 66.