Du hast sicher schon bemerkt, dass dir das
HandyVerbreitete Bezeichnung für das Mobiltelefongerät (Handset). neben dem Telefonieren und
SMSShort Message Service. Erlaubt den mobilen Versand und Empfang von Kurzmitteilungen bis zu maximal 160 Zeichen. Die Texteingabe ist über die Tastatur jedes Mobiltelefons möglich. Alle Kurzmitteilungen (SMS) werden durch das GSM-Netz zuerst in die Kurzmitteilungszentrale (SMSC) übertragen und von dort an den Empfänger zugestellt. Die SMS erlebt - entgegen allen ursprünglichen Erwartungen - einen gewaltigen Boom. Allein im Dezember 2001 wurden weltweit 30 Mrd. SMS- Nachrichten versendet.en auch die Möglichkeit gibt, Fotos und Videos aufzunehmen, im Internet zu surfen, Daten zu übertragen oder fernzusehen. Doch was hast du dabei zu beachten? Darfst du alles fotografieren und filmen? Und wie sieht es damit aus, die Daten weiter zu schicken oder ins Internet zu stellen? Antworten auf diese Fragen, hilfreiche Tipps und Kontaktinformationen, wohin du dich wenden kannst, haben die Jugendschutzbeauftragten der Mobilfunkbetreiber für dich zusammengestellt.
Vorsicht beim Fotografieren, Filmen und Weitersenden
Beim Fotografieren und Filmen kannst du richtig kreativ sein. Eine schöne Aufnahme ist schnell gemacht und einfach über
BluetoothTechnologie zur Datenübertragung zwischen mobilen Geräten wie Handys, Handheld Computern, Notebooks usw. mit einer Funkverbindung im weltweit frei verfügbaren Frequenzbereich des ISM-Bandes (Industrial, Scientific, Medical) von 2,4 GHz und einer Reichweite von zunächst wenigen Metern. Damit lassen sich etwa Pocket-Organizer ohne Kabelverbindung mit dem PC synchronisieren. Bluetooth hat gegenüber Infrarot den Vorteil, dass zwischen Sender und Empfänger kein Sichtkontakt bestehen muss. Bluetooth ist ein offener Standard, der von der Bluetooth-Special Interest Group (SIG) entwickelt wird. Deren Gründungsmitglieder waren Ericsson, IBM, Intel, Nokia and Toshiba. an Freunde weitergeschickt. Jedoch darfst du nicht alles und jeden fotografieren oder filmen. Es sollte selbstverständlich sein, vorher die Person um Erlaubnis zu fragen. Sendest du Fotos unerlaubt weiter oder stellst du diese ins Internet, könntest du eventuell rechtliche Probleme bekommen.
Filmen von Gewaltvideos
Vielleicht hast du schon einmal das Wort „Happy Slapping“ oder von Videos gehört, in denen Mitschülerinnen und Mitschüler oder auch völlig unbekannte Personen angegriffen, dabei gefilmt und diese Filme zum Spaß weitergeschickt haben. Auch Ausschnitte von gewalttätigen oder pornographischen Filmen, die aus dem Internet heruntergeladen werden, sind weit verbreitet.
Achtung: In beiden Fällen handelt es sich oft um Mutproben unter Jugendlichen. Dabei wird aber vergessen, dass es sich um Körperverletzung handelt und es euch verboten ist, solche
extremen Videos zu tauschen. Jugendliche ab 14 Jahren können sich dabei sogar strafbar machen.
Was kannst du machen,wenn du mit grausamen Bildern oder Videos in Kontakt kommst?
Eine eigene Meinung haben:
Du kennst das sicher: Manchmal wäre man froh, bestimmte Dinge nicht gesehen zu haben. Grausame Bilder können einen ganz schön durcheinander bringen. Oft lässt man sich von anderen überreden, um nicht „uncool“ dazu stehen. Doch wo sind die anderen, wenn dich die Bilder weiter beschäftigen? Und stehen sie dir auch zur Seite, wenn du damit Probleme hast? Mache nur das, was du auch selbst möchtest und wobei du ein gutes Gefühl hast!
Gespräch suchen:
Aufnahmen von Gewalt oder gewalttätiger Sexualität sind weit verbreitet. Wenn du daher ein grausames Foto oder Video bekommst, solltest du es am besten sofort löschen und mit einer
Person darüber reden, der du vertraust (z.B. Elternteil, Lehrerin/Lehrer, etc.). Du brauchst dich dafür nicht zu genieren.
Es ist ganz normal, wenn du dich durch diese Bilder irritiert fühlst. Den meisten Erwachsenen geht es genauso. Falls es dir lieber ist, kannst du dich auch – anonym – an eine kostenlose Hotline wenden. Links dazu findest du unter Kontaktmöglichkeiten.
Vorsicht, wenn du deine Daten weitergibst:
Nicht alle Personen, die im Internet aktiv sind und mit dir Kontakt aufnehmen, meinen es gut. Sei deshalb vorsichtig, wenn du deine persönlichen Daten weiter gibst (z.B. deinen richtigen Namen, Anschrift, Geburtsdatum, Passwörter, Fotos, Telefonnummern, E-Mail-Adresse usw.). Meist ist es hinterher nicht möglich, die Daten wieder aus dem Internet zu entfernen.
Das Handy in der Schule
Dürfen Handys von der Schule weggenommen werden? In jeder Schule gibt es eine Schulordnung, an die du dich halten musst. Darin steht zum Beispiel, dass du dich so im Unterricht verhalten sollst, dass der Schulbetrieb nicht gestört wird.
Wenn du allerdings mit dem Handy den Unterricht störst oder Mitschülerinnen und Mitschüler damit belästigst, können dir deine Lehrerin und Lehrer dein Handy wegnehmen. Das Handy
muss dir oder deinen Eltern aber nach einigen Tagen zurückgegeben werden.
Darf der Inhalt meines Handys von der Schule eingesehen werden?
Keiner darf ohne deine Zustimmung SMS oder E-Mails lesen, oder Fotos und Filme ansehen.
Besteht jedoch der Verdacht, dass du auf deinem Handy Inhalte hast, die strafbar sind, darf die Polizei auch gegen deinen Willen diese ansehen.
Kontaktmöglichkeiten
Jeder Mobilfunkbetreiber hat einen eigenen Jugendschutzbeauftragten, der dir bei Fragen gerne zur Verfügung steht: Einfach eine E-mail an info@handykinderkodex.at schicken.
Tipps zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy: http://www.fmk.at/toptentips
Anonyme und kostenlose Hotline für Kinder und Jugendliche Rat auf Draht: Tel. 147, Web: http://www.rataufdraht.at/
Mehrwert-SMS sperren lassen: http://www.sms-sperre.at/
Kinder- und Jugendanwaltschaften in Österreich: http://www.kija.at/
Meldestelle für Personen, die im Internet auf illegales Material stoßen: http://www.stopline.at/
Hilfestellung für sichere und kostengünstige Nutzung des Handys: http://www.handywissen.at/
Informationen zur sicheren Nutzung des Internets: http://www.saferinternet.at/