Das Handy sollte immer dabei sein, um im Notfall (Unfall, Panne, Krankheit etc.), Hilfe rufen zu können oder Sicherheit zu geben (Angst, unangenehme Situation, Anleitungen…).
Tipp 2: Nutze das Handy auch als Notfallhelfer
Speichere die 112, die Notrufnummer für alle Fälle (egal ob Polizei, Rettung, Feuerwehr) in deinem Handy ein oder klebe das FMK-112-er Pickerl auf die Rückseite des Handys. Speichere dir im elefonverzeichnis am Handy die wichtigsten Personen ein, die im Notfall (= in Case of Emergency, abgekürzt ICE) verständigt werden sollen: Bspl: ICE1 + Name; ICE2 + Name... Zusätzlich bietet der Samariterbund eine Erste-Hilfe Anleitung am Handy an.
Tipp 3: Nimm Rücksicht auf andere
Beim Telefonieren mit dem Handy reicht eine normale Lautstärke beim Sprechen. Denke daran, wenn du im Bus, in der Bahn oder in der Öffentlichkeit sprichst. Auch ein dezenter Klingelton (keine schrillen Melodien oder provokante Sprüche) ehört zum guten Umgangston.
Tipp 4: Verwende die Lautlos-Funktion
In Kino, Konzert, Kirche oder Spital bitte das Handy lautlos stellen und gegebenenfalls den Vibrationsalarm aktivieren.
Tipp 5: Achte auf die Etikette
Verhalte dich deinen Mitmenschen gegenüber so, wie du möchtest, dass sich andere dir gegenüber verhalten: freundlich, höflich, respektvoll und rücksichtsvoll (egal ob im Gespräch oder per SMSShort Message Service. Erlaubt den mobilen Versand und Empfang von Kurzmitteilungen bis zu maximal 160 Zeichen. Die Texteingabe ist über die Tastatur jedes Mobiltelefons möglich. Alle Kurzmitteilungen (SMS) werden durch das GSM-Netz zuerst in die Kurzmitteilungszentrale (SMSC) übertragen und von dort an den Empfänger zugestellt. Die SMS erlebt - entgegen allen ursprünglichen Erwartungen - einen gewaltigen Boom. Allein im Dezember 2001 wurden weltweit 30 Mrd. SMS- Nachrichten versendet.). Würdest du wollen, dass man dir die Freundschaft per SMS kündigt?
Tipp 6: Sei kein Paparazzi
Andere Menschen dürfen nicht ohne Einwilligung fotografiert oder gefilmt werden! Das gilt auch für das Aufzeichnen von Gesprächen.
Tipp 7: Gib auf die Kosten acht
Handytelefonie heißt Verantwortung tragen. Um Handykosten zu begrenzen, sollten einige Regeln beachtet werden: Mehrwertnummern und das Herunterladen von Klingeltönen, Spielen, Logos sowie Kontingente, die überschritten werden, kosten Geld. Daher ist es wichtig, dass du dein Telefonierverhalten kennst, um das beste persönliche TarifMonatlicher Betrag, den der Mobilfunker für Grundgebühr, Airtime und in Anspruch genommene Dienste zahlen muss. Netzbetreiber bieten heute ein Tarifspektrum an, das optimal auf unterschiedliches Telefonierverhalten abgestimmte ist.modell zu finden.
Tipp 8: Sag nein zu Gewalt
Andere quälen, demütigen, verprügeln und alles mit dem Handy zu filmen ist eine Form von Mobbing und kann somit polizeilich verfolgt werden. Um sich und andere aber vor Problemen und Gefahren zu schützen, solltest du darüber mit Vertrauenspersonen reden, dich informieren, die Gefahren thematisieren und Regeln vereinbaren.
Tipp 9: Vermeide extreme Hitze, Sand und Nässe
Handys sind empfindliche Geräte. Schütze sie vor extremen Verhältnissen. Suche daher ein Schattenplätzchen oder ein wasserdichtes, sandfreies Versteck.
Tipp 10: Bleibe auch mit Handy achtsam im Straßenverkehr
Im Straßenverkehr kann Unachtsamkeit für alle Verkehrsteilnehmer schlimme Folgen haben. Daher: bleibe auch mit dem Handy achtsam im Straßenverkehr. Am Steuer bist du gesetzlich verpflichtet, eine FreisprecheinrichtungEquipment zum Telefonieren während des Autofahrens, ohne eine Hand vom Lenkrad nehmen zu müssen. Ein Set besteht im allgemeinen aus einer Handyhalterung, einem Mikrofon, einem Lautsprecher, den benötigten Kabeln und einer "Black-Box" mit der erforderlichen Steuerelektronik. zu verwenden.